Über mich

Erstmal zu mir… ich bin 25 Jahre jung, nicht sehr groß und muss trotz viel Sport schon immer auf meine Linie achten. Man könnte sich rausreden, es wären „die Gene“… klar spielen die sicherlich auch eine Rolle, aber nachdem ich auch Weight Watchers ausprobiert habe, bin ich ziemlich sicher, einfach zu viel gegessen zu haben. Meine Hüften wurden von Mc Donalds geformt, der Bauch sah fast schon aus wie Vanilleeis mit Schokosoße.

Vor 2 Jahren habe ich mir den Neujahrsvorsatz gesetzt: Du nimmst ab – so viel, bis du dich wohl fühlst! Tada… innerhalb eines Jahres konnte ich 12 kg verzeichnen und sogar halten. Dann ging meine Beziehung in die Brüche, ich nahm viel zu schnell noch 6 weitere kg ab, das war zu viel. Ich war apettitlos und müde. Dann kam der Fußball. Es ging wieder bergauf mit mir… doch leider auch mit meinem Apettit. Ich aß – Snickers, Eis, Burger. Alles, was die Hüfte begehrt. Dazu erwischte es mich beim Fußball – Bänderdehnung. Kaum war die ausgeheilt, brach ich mir den Mittelfußknochen. Jetzt bin ich 2,5 Monate sportlos – genervt, schlecht gelaunt und depressiv verstimmt. Das Ende vom Lied selbstverständlich: Schwupp – ich landete wieder bei meinen ursprünglichen 70 kg. Ich fühle mich wieder unwohl! Aber ich bin mir sicher – was ich einmal geschafft hab, schaff ich auch ein zweites Mal. Und diesmal ohne Trennungsleid und Frustfressen.

Was den Sport angeht, habe ich vor 1,5 Jahren wieder aktiv mit Fußball angefangen. Damals hat mich der Sport regelrecht aus einem Trennungstief gezogen und heute bin ich froh darüber, dort eine Menge neuer Freunde gefunden zu haben. Leider ist meine Fitnessmitgliedschaft momentan aus zeitlichen Gründen nur noch als Nebensache anzusehen. Durch Haupt- und Nebenjob, begrenzt sich das Ganze nur noch auf zwei Mal die Woche. Die Aktivgurus unter euch werden jetzt wahrscheinlich sagen „Mit Fußball und Fitness hast du doch schon ein gesundes Maß an Sport erreicht!“, aber wer einmal in den Genuss einer Sportsucht kommt weiß, wie sich so ein Fast-schon-Entzug anfühlt.

Auch gesundheitlich bin ich auf den Sport angewiesen. Mitte 2012 wurde bei mir Morbus Bechterew diagnostiziert. Eine unheilbare Rheumaart, welche die Wirbelsäule angreift. Das kann dann im schlimmsten Fall so aussehen… ich frage immer „Siehst du den Krummen da drüben? Der hat meine Krankheit.“ – die Wirbelsäule verknöchert mit den Jahren. Bei weniger Bewegung schneller, bei mehr Bewegung langsamer. Bei einigen bleibt sie gerade, bei anderen wird sie krumm. Wenige unter uns haben das Pech, ohne Operation nicht einmal mehr geradeaus gucken zu können. Trotz der späten Diagnose (ich leider seit meinem 17. Lebensjahr unter den Entzündungsschmerzen der Krankheit und habe aufgrund dessen damals mein Hobby, das Fußballspielen, aufgeben müssen) ist meine Wirbelsäule noch an keiner Stelle angegriffen – und meine Ärztin und ich sind uns einig: Das habe ich meinem starken Bewegungsdrang zu verdanken. Ich kann also an alle, die unter dieser Krankheit leiden, appellieren: BEWEGT EUCH! Macht Sport! Ihr glaubt gar nicht, wie viel man hiermit bewirken kann. Ich jedenfalls möchte nicht mit 60 Jahren eine bis zum Hals steife Wirbelsäule haben, mit der ich nicht einmal mehr den Schulterblick im Auto machen kann. Vom Hinfallen und Aufstehen möchte ich erst gar nicht anfangen…

Mehr zur Theorie von Herrn Hildmann und wieso ich denke, dass die Challenge mir helfen kann, wieder gesund und schlank zu werden, heut Abend. Erst mal einen stressfreien sonnigen Arbeitstag für euch🙂

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